Fachbegrifffe von Acquisition
bis venture capital

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Glossar - von Acquisition bis venture capital



Acquisition Kauf oder Teilerwerb einer Unternehmung.
Arbitriumwert Schiedswert für eine Unternehmung bzw. Beteiligung.
Asset Deal Kauf von Einzelwirtschaftsgütern einer Unternehmung.
Beteiligungsgesellschaft siehe 'Kapitalbeteiligungsgesellschaft'.
Businessplan auch "Geschäftsplan" — schriftliche Fixierung eines Planungs- und Entscheidungsprozesses, der eine Zieldefinition für das Unternehmen darstellt. Businesspläne bestehen aus drei Teilbereichen:
  1. einem erläuternden Teil, in dem Zusammenhänge, Annahmen und geplante Aktivitäten erklärt werden;
  2. einem Zahlenteil, der die Auswirkungen der Annahmen und Aktivitäten auf Personalstärke, Umsätze, Investitionen, Liquidität und Gewinn wiederspiegelt, und
  3. einem Anhang, der Zeichnungen, Marktstudien, Detailrechnungen, Verträge und andere wichtige Unterlagen enthält.
Businesspläne werden für unternehmensinterne (z.B. Controlling) oder unternehmensexterne (z.B. Kapitalbeschaffung) Zwecke erstellt. Art und Umfang der Ausarbeitung hängen von der Höhe des Kapitalbedarfs, von den Zielen des Verfassers und von den individuellen Erwartungen des Empfängers ab.
Cash Flow Angabe für die innere Finanzkraft einer Unternehmung.
Deal Geschäftsabschluß einer größeren Transaktion.
Debt Fremdkapitaleinsatz beim Kauf einer Unternehmung.
Diversifikation Das Bestreben, neue Marktsegmente, neue Produkte oder Dienstleistungen zu bedienen.
Due-Diligence Prüfung der wirtschaftlichen, rechtlichen und steuerlichen Verhältnisse des konkreten Verkaufsobjekts durch den Käufer.
Equity Eigenkapital beim Unternehmenskauf.
Ertragswert Summe der auf einen bestimmten Stichtag abgezinsten, künftigen Ertragsüberschüsse.
Ertragswertverfahren Vor allem in Deutschland weit verbreitetes Verfahren zur Unternehmenswertberechnung. Unter der Annahme längerfristiger Kontinuität wird der durchschnittlich erzielte und um verschiedene Posten berichtigte Gewinn der letzten 3–5 Jahre zugrunde gelegt. Abgezinst ergibt sich daraus der Bar(=Ertrags)wert: (Gewinn x 100):(Kapitalzinsfuß in %).
Exit Ausstieg der Investoren aus der Unternehmensbeteiligung.
Exposé Verkaufsprospekt, der interessierten Käufern einen ersten Eindruck vermittelt und vorhandenen Interessenten so viel Informationen bereithält, daß für einen Käufer ersichtlich wird, ob es sich lohnt, nähere Informationen einzuholen und eventuell in Verhandlungen zu treten.
Kapitalbeteiligungs- gesellschaft Eine Gesellschaft, die ihre finanziellen Mittel in noch nicht börsennotierten Unternehmen anlegt. Dadurch wird diesen Unternehmen mittelbar der Kapitalmarkt zugängig gemacht.
KMU Kleine und mittelständische Unternehmen
Lead Investor Einzelinvestor mit erhöhtem Risiko und Konsortionalführerschaft.
Leveraged-buy-out (LBO) Unternehmenskauf, bei dem das Betriebsvermögen zur Sicherung der Übernahmefinanzierung eingesetzt wird und somit eine erhöhte Fremdfinanzierung ermöglicht.
Management-buy-in (MBI) Außenstehende Manager kaufen sich in ein Unternehmen ein.
Management-buy-out (MBO) Das bisherige Management kauft sich in das Unternehmen ein.
Mergers & Acquisitions (M&A) Begriff aus dem US-amerikanischen Investment Banking. M&A umfasst alle Aktivitäten im Zusammenhang von Unternehmenskäufen und -verkäufen (auch Oberbegriff für Unternehmenskauf und -verkauf).
Mittelwertverfahren auch "Praktikerverfahren": rein arithmetischer Ansatz zur Unternehmenswertberechnung aufgrund des Ertragswert- sowie des Substanzwertverfahrens – z.B: nach dem Schema (Ertragswert + Substanzwert):2 = Mittelwert.
Share Deal Kauf der Geschäftsanteile des Zielunternehmens.
SIC-Branchencode "Standard Industrie Code" – die Einteilung aller Wirtschaftsbranchen in ein hierarchisch aufgebautes Nummernsystem.
Spin-off Einzelne Bereiche eines Unternehmens werden aus dem Firmenverbund ausgegliedert.
Strategischer Kauf/Verkauf Kauf/Verkauf mit dem Ziel, die Ausrichtung des Unternehmens am Markt zu verbessern. Ziele können z.B. Risikoteilung, Know-How-Transfer, Neutralisierung von Konkurrenz o.ä. sein.
Stuttgarter Verfahren Verfahren zur Bewertung nicht börsennotierter Kapitalgesellschaften oder Anteilen davon. Der gemeine Wert wird unter Berücksichtigung des Vermögenswertes (Reproduktionswertes) ermittelt – korrigiert durch eine zeitlich begrenzte Berücksichtigung der Ertragsaussichten. Das Verfahren wird vor allem bei steuerlichen Bewertungen zugrunde gelegt.
Substanzwertverfahren Methode zur Unternehmenswertberechnung, die allerdings nur das vorhandene Vermögen zugrunde legt und daher i.d.R. nur als Hilfsmethode dient, z.B. für die Ertragswertmethode. Sie zeigt zumindest den Zeitwert des zu bewertenden Unternehmens.
Venture Capital Risikokapital, Wagniskapital — Zurverfügungstellung von haftendem Kapital über einen bestimmten Zeitraum, verbunden mit unternehmerischer Beratung des kapitalnehmenden Unternehmers. Die Bereitstellung des Kapitals wird nicht vom Vorhandensein beleihungsfähiger Kreditsicherheiten abhängig gemacht, sondern allein von den geschätzten Ertragschancen des zu finanzierenden Objektes.
Vergleichswertverfahren Methode zur Ermittlung des Unternehmenswerts unter Berücksichtigung von Zu- und Abschlägen auf Werte von Vergleichsunternehmen – ermöglicht nur einen groben Überblick.